Anderthalb Quartette stehen auf der Bühne des Elias-Canetti-Saals im Rahmen des Festivals „La folle Journée“ in Nantes: das Prazák-Quartett und zwei Mitglieder des Zemlinsky-Quartetts. Sie interpretieren zwei Werke, das Streichsextett Nr. 1 op. 18 in B-Dur von Brahms und das Streichsextett aus der Ouvertüre von Richard Straussens letzter Oper, Capriccio.
Die Mitglieder des Prazák-Quartetts lernten sich als Studenten am Prager Konservatorium zwischen 1974 und 1978 kennen. Sie begannen ihre musikalische Zusammenarbeit unmittelbar nach dem Abschluss – und seither besteht das Ensemble, das sich auf die Repertoires von Schönberg und Webern spezialisiert hat.
Um ein Sextett (mit zwei Geigen, zwei Bratschen und zwei Celli) zu bilden, werde die vier Streicher vom Cellisten und vom Bratschisten des Zemlinsky-Quartetts unterstützt.
Auf dem Programm:
Richard Strauss
Streichersextett nach dem "Capriccio op. 85”
Johannes Brahms
Streichersextett Nr. 1 op. 18

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