Ende der 70er Jahre: ein Rauschen dringt aus einem New Yorker Keller. Es hat irgendetwas von Richard Hell und Patti Smith… Ja, die Musik der Disappears ist pure Nostalgie nach den Zeiten von LSD, Freizügigkeit und 90-prozentigem Alkohol – für die äußere wie für die innere Anwendung … Die Band aus Chicago an den kalten Ufern des Michigan-Sees erblickte im Jahr 2010 das Licht der Welt. Auf den Erstling Lux folgt nun das zweite Album Guider. Hat es da jemand eilig? Bei den rasenden Riffs, die den Verstärkern der Disappears entweichen, ganz bestimmt. Die Zauberformel besteht aus hallenden Gitarren, polternden Beats (Steve Shelley von Sonic Youth) und aggressivem Gesang. Ein Konzert wie eine Reise in die Vergangenheit – volle Fahrt zurück!
Foto CC Jeremy M Farmer
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