Eine verzaubernde und hypnotisierende Stimme zwischen Balkanmusik und Jazz
Die in Tirana (Albanien) geborene Sängerin Elina Duni emigrierte im Alter von zehn Jahren in die Schweiz, wo sie Klavier, Komposition und Gesang studierte. Ihre Jazzrichtung wird von traditionellen albanischen, griechischen, rumänischen und bulgarischen Liedern inspiriert. Sie ist eine der schönsten Entdeckungen der neuen europäischen Szene und zählt zu jenen Sängerinnen, die eine bestimmte Vorstellung von der Globalisierung verkörpern, wie auch Susheela Raman, Yael Naim oder Hindi Zahra, mit dem Unterschied, dass sie zutiefst im Jazz verwurzelt ist. Ihre zum Instrument gewordene Stimme lässt ihren Höhenflügen freie Bahn und hat nichts mit dem der heutigen Mode angepassten Glamour-Gepiepse gemein. Man spricht von „einer Sinnlichkeit in den weiten, lang angehaltenen Koloraturen, die vehement und kraftvoll sind, aber mit der Vergänglichkeit flirten und mit dem ungefilterten Atem, dem Flüstern, dem Seufzen spielen“ (Télérama). Eine hypnotisierende und verzaubernde Stimme, unterstützt von Jazzmusikern, die tief in ihrer Zeit verwurzelt sind. Sie zeigt neue Wege auf, um verschiedene Einflüsse zu verbinden.
Dieses Konzert wurde am 31. Juli letzten Jahres beim Cosmo Jazz Festival aufgezeichnet.
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