Piers Faccini ist ein echter Weltenbummler: Seine Ausbildung erhielt der Sohn eines Italieners und einer Engländerin an der Kunsthochschule von Paris, erste Bühnenerfahrungen machte er mit der Londoner Band Charley Marlowe, und um seine selbstgeschriebenen Songs einzuspielen, reiste er rund um den Globus. Auch die Kompositionen des Musikers klingen nach Reisefieber. Faccinis Folksongs schlagen Brücken zwischen den Kontinenten und vereinen Delta Blues mit algerischem Rai, Balkanklängen und malischen Volksweisen. Nach verschiedenen Kooperationen mit so unterschiedlichen Musikern wie Patrick Watson, Rokia Traoré und Camille zog sich Piers Faccini kürzlich auf sein Anwesen in der südfranzösischen Provence zurück, um sein neues Soloalbum My Wilderness aufzunehmen. Auf der Platte sind zwar auch Ibrahim Maaloufs Trompete und Vincent Ségals Cello zu hören, auf der Cosmojazz-Bühne steht Piers Faccini aber ganz allein.
Foto © alainalele

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