Auf ihren beiden letzten Alben hörte sich Sharon Van Etten geradezu zerbrechlich an. Mit zarter Kleinmädchenstimme kleidete sie ihr Leiden an der Welt in einen kargen, schmucklosen Folk, der zuweilen an Cat Power erinnerte. Ihr in diesem Jahr erschienenes Album hört sich ganz anders an: voll tönend und elektrisch, offensichtlich weniger depressiv, aber ebenso tief empfunden. Für diese ganz intime Soiré de Poche tritt sie mit Akustikformation auf.
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