Der amerikanische Jazzmusiker William Parker gilt als „der große Netzwerker des modernen afroamerikanischen Jazz“. Für die Performance „Double Sunrise Over Neptune“ (World Premiere 2007) führte der Jazzbassist und Autodidakt ein exotisch-buntes Orchester zusammen. Zentrale Instrumente sind die afrikanische Bogenharfe Doussou N’goni, die gezupfte Laute Gimbri, außerdem Parkers Bassgitarre sowie Saxophone und Flöten. Mit der Stimme der nordindischen Sängerin Sangeeta Bandyopadhyay wird die Performance zum eindringlichen Dauermantra.
Parallel dazu greifen William Parker sowie der seelenverwandte Jazzmusiker und Musikethnologe Bill Cole neben den klassischen Blasinstrumenten wie Trompeten, Saxophone u. a. auf Doppelrohrblattinstrumente wie die koreanische Sohojok oder die bretonische Bombarde zurück.
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